Coyote ging in den Wald und sah einen Bären. Er tötete ihn und zog ihm das Fell ab, um einen Köcher für seine Pfeile daraus zu machen. Da kam jemand. "Was machst du mit diesem Fell?" "Ich mache einen Köcher daraus." "Hör lieber auf damit, es würde dir großes Unglück bringen."
"Ich mache trotzdem einen Köcher daraus", sagte Coyote und nähte sich aus dem Fell einen Köcher und eine Hülle für seinen Bogen. Als er damit fertig war, hängte er sich beides über den Rücken und ging weiter, bis er zu einem Nussbaum kam. Viele Nüsse lagen auf dem Boden, und einige hingen noch am Baum.
Coyote nahm den Köcher und die Bogenhülle vom Rücken und stellte beides gegen den Stamm des Baumes.
Dann fing er an, Nüsse zu sammeln.
Der Köcher begann sich zu bewegen und lebendig zu werden. Coyote hörte das Geräusch, aber er schenkte ihm keine Beachtung. "Es ist nur der Wind", sagte er zu sich. Aber nach einer Weile verwandelte sich der Köcher in einen Bären, und der Bär fing an, ihn zu jagen. Coyote rannte durch das Dickicht, bis er müde war und nicht mehr weiter konnte. Er wollte schon aufgeben, als er ein Erdhörnchen sah.
"Was rennst du hier herum?" fragte das Erdhörnchen. "Bär ist hinter mir her. Hilf mir!"
"Versteck dich in meinem Mund", sagte das Erdhörnchen. Coyote schlüpfte in Erdhörnchens Mund und versteckte sich in seiner Backentasche, just als der Bär kam.
"Hast du jemand hier durchlaufen sehen?" fragte der Bär. "Nein", erwiderte das Erdhörnchen.
"Was hast du denn in deinem Mund?" "Zähne."
Bär trat Erdhörnchen so kräftig in den Bauch, dass Coyote aus seinem Mund fiel. Bär rannte weiter hinter Coyote her, aber Coyote entkam ihm.
 
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