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Freitag, 14. November 2008, 08:49

Suche ein russisches Märchen

Hallo,

Ich habe gelesen das Tim Burtons's Stop-Motion Film "Corpse Bride", als Vorlage ein russisches Märchen oder Sage hat.

Ich würde gerne wissen um welches Märchen es sich handelt.

Und ob man es eventuell als Buch kaufen kann.

Kurzer Inhalt:

Ein junger Mann übt für seine Hochzeit und verspricht hierbei aus Versehen einer Leichenbraut die Ehe.


Danke schon mal im voraus

MFG

Hel

2

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 03:07

?

weiß das echt keiner???

Indihex

Jutta E. Schröder

  • »Indihex« ist weiblich

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3

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 18:04

Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche ist ein US-amerikanischer Stop-Motion-Film von Tim Burton und Mike Johnson aus dem Jahre 2005. Der Film beruht auf der alten russischen Sage "Die Leichenbraut" (Мёртвая невеста), in der ein junger Mann für seine Hochzeit übt und dabei aus Versehen einer Leichenbraut die Ehe verspricht.

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Trickfilm: Nightmare Before Christmas, Corpse Bride - Hochzeit Mit Einer Leiche, Coraline, Team America: World Police [Taschenbuch]
Mögen deine Wege immer gute Wege sein. Deine Gedanken rein. Deine Augen nur gutes an dem Anderen sehn. Deine Hände gutes Tun.
Dann hattest du einen schönen Tag und bist reicher als du denkst. Wenn du dann noch Gott DANKEN kannst, ist der Tag vollkommen.
:shy:

Miyax

Miriam Kraft - Autorin

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4

Samstag, 17. Dezember 2011, 18:26

Hallo Hel!

Gute Frage, ich habe selbst recht lange nach dem Märchen gesucht. Übersetzt heißt der russische Originaltitel "Die Leichenbraut", die Handlung des Märchens ist recht ähnlich zum Film: Ein jüdischer Student macht sich auf den Weg zu seiner Braut. Unterwegs übt er das Ehegelübte und steckt aus Übermut den Ring an einen toten Ast, der jedoch in Wirklichkeit der herausragende Finger einer Toten ist, von der er nun als ihr Ehemann ins Totenreich entführt wird.

Leider scheint es keine (verfügbare) deutsche Version davon zu geben - das Obenstehende ist alles, was ich herausfinden konnte. Ich finde es selbst sehr schade, da ich den Film mag und ebenfalls daran interessiert wäre.

Lg
Leb wohl, lieb Land, Nordhimmelstag,
von Glück beglänzt seit sie hier lag
und hier mit leichten Gliedern lief,
im Sonnenlicht, durch Mondflut tief.
Luthien Tinúviel
- kein Wort strahlt je wie sie so hell.

Leithian-Lied, J.R.R. Tolkien

Cassadi

Mario Eberlein

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5

Samstag, 17. Dezember 2011, 20:13

Auch ich habe keine deutsche Übersetzung des russischen Märchens gefunden. Eventuell kann uns da Kagul einmal helfen, wenn er dies liest und das russische Original hat.

Die Handlung, ähnlich wie die Geschichte der toten Braut, entstanden in der Literatur mehrfach: zum Beispiel die erste Legende des griechischen Schriftsteller Flegont in seinem Werk "On Miracles" gegeben. Es gibt ein totes Mädchen steigt aus dem Grab, um zu ihrem Verlobten zu kommen.
Nacherzählung dieser Legende inspirierte Goethe zu seiner Ballade "korinthischen Braut" zu schaffen. Sowie Variationen über ein ähnliches Thema - eine Kombination aus Mann mit der Leiche - sind in der romantischen Literatur, wie Washington Irvings "Der Fall der deutschen Studentin," und Alexander Dumas 'Die Frau mit Samt an den Hals. " Darüber hinaus kann man diese Geschichten in der Folklore der verschiedenen Nationen zu finden.

Die ursprüngliche Version dieser Geschichte ist in Shivhey Arizal - biographischen Anthologie der mystischen Geschichten über herausragende Kabbalisten Rabbi Yitzhak zu finden.

Die Braut von Korinth

Nach Korinthus von Athen gezogen
Kam ein Jüngling, dort noch unbekannt.
Einen Bürger hofft' er sich gewogen;
Beide Väter waren gastverwandt,
Hatten frühe schon
Töchterchen und Sohn
Braut und Bräutigam voraus genannt.

Aber wird er auch willkommen scheinen,
Wenn er teuer nicht die Gunst erkauft?
Er ist noch ein Heide mit den Seinen,
Und sie sind schon Christen und getauft.
Keimt ein Glaube neu,
Wird oft Lieb' und Treu
Wie ein böses Unkraut ausgerauft.

Und schon lag das ganze Haus im stillen,
Vater, Töchter, nur die Mutter wacht;
Sie empfängt den Gast mit bestem Willen,
Gleich ins Prunkgemach wird er gebracht.
Wein und Essen prangt,
Eh er es verlangt;
So versorgend wünscht sie gute Nacht.

Aber bei dem wohlbestellten Essen
Wird die Lust der Speise nicht erregt;
Müdigkeit läßt Speis' und Trank vergessen,
Daß er angekleidet sich aufs Bette legt;
Und er schlummert fast,
Als ein seltner Gast
Sich zur offnen Tür herein bewegt.

Denn er sieht, bei seiner Lampe Schimmer
Tritt, mit weißem Schleier und Gewand,
Sittsam still ein Mädchen in das Zimmer,
Um die Stirn ein schwarz- und goldnes Band.
Wie sie ihn erblickt,
Hebt sie, die erschrickt,
Mit Erstaunen eine weiße Hand.

Bin ich, rief sie aus, so fremd im Hause,
Daß ich von dem Gaste nichts vernahm?
Ach, so hält man mich in meiner Klause!
Und nun überfällt mich hier die Scham.
Ruhe nur so fort
Auf dem Lager dort,
Und ich gehe schnell, so wie ich kam.

Bleibe, schönes Mädchen! ruft der Knabe,
Rafft von seinem Lager sich geschwind:
Hier ist Ceres', hier ist Bacchus' Gabe,
Und du bringst den Amor, liebes Kind!
Bist vor Schrecken blaß!
Liebe, komm und laß,
Laß uns sehn, wie froh die Götter sind!

Ferne bleib, o Jüngling! bleibe stehen,
Ich gehöre nicht den Freuden an.
Schon der letzte Schritt ist, ach! geschehen
Durch der guten Mutter kranken Wahn,
Die genesend schwur:
Jugend und Natur
Sei dem Himmel künftig untertan.

Und der alten Götter bunt Gewimmel
Hat sogleich das stille Haus geleert.
Unsichtbar wird Einer nur im Himmel
Und ein Heiland wird am Kreuz verehrt;
Opfer fallen hier,
Weder Lamm noch Stier,
Aber Menschenopfer unerhört.

Und er fragt und wäget alle Worte,
Deren keines seinem Geist entgeht.
Ist es möglich, daß am stillen Orte
Die geliebte Braut hier vor mir steht?
Sei die Meine nur!
Unsrer Väter Schwur
Hat vom Himmel Segen uns erfleht.

Mich erhälst du nicht, du gute Seele!
Meiner zweiten Schwester gönnt man dich.
Wenn ich mich in stiller Klause quäle,
Ach! in ihren Armen denk an mich,
Die an dich nur denkt,
Die sich liebend kränkt;
In die Erde bald verbirgt sie sich.

Nein! bei dieser Flamme sei's geschworen,
Gütig zeigt sie Hymen uns voraus,
Bist der Freude nicht und mir verloren,
Kommst mit mir in meines Vaters Haus.
Liebchen, bleibe hier!
Feire gleich mit mir
Unerwartet unsern Hochzeitschmaus!

Und schon wechseln sie der Treue Zeichen:
Golden reicht sie ihm die Kette dar,
Und er will ihr eine Schale reichen,
Silbern, künstlich, wie nicht eine war.
Die ist nicht für mich;
Doch, ich bitte dich,
Eine Locke gib von deinem Haar.

Eben schlug dumpf die Geisterstunde,
Und nun schien es ihr erst wohl zu sein.
Gierig schlürfte sie mit blassem Munde
Nun den dunkel blutgefärbten Wein;
Doch vom Weizenbrot,
Das er freundlich bot,
Nahm sie nicht den kleinsten Bissen ein.

Und dem Jüngling reichte sie die Schale,
Der, wie sie, nun hastig lüstern trank.
Liebe fordert er beim stillen Mahle;
Ach, sein armes Herz war liebekrank.
Doch sie widersteht,
Wie er immer fleht,
Bis er weinend auf das Bette sank.

Und sie kommt und wirft sich zu ihm nieder:
Ach, wie ungern seh' ich dich gequält;
Aber, ach! berührst du meine Glieder,
Fühlst du schaudernd, was ich dir verhehlt.
Wie der Schnee so weiß,
Aber kalt wie Eis
Ist das Liebchen, das du dir erwählt.

Heftig faßt er sie mit starken Armen,
Von der Liebe Jugendkraft durchmannt:
Hoffe doch bei mir noch zu erwarmen,
Wärst du selbst mir aus dem Grab gesandt!
Wechselhauch und Kuß!
Liebesüberfluß!
Brennst du nicht und fühlest mich entbrannt?

Liebe schließet fester sie zusammen,
Tränen mischen sich in ihre Lust;
Gierig saugt sie seines Mundes Flammen,
Eins ist nur im andern sich bewußt.
Seine Liebeswut
Wärmt iht starres Blut;
Doch es schlägt kein Herz in ihrer Brust.

Unterdessen schleichet auf dem Gange
Häuslich spät die Mutter noch vorbei,
Horchet an der Tür und horchet lange,
Welch ein sonderbarer Ton es sei:
Klag- und Wonnelaut
Bräutigams und Braut
Und des Liebestammelns Raserei.

Unbeweglich bleibt sie an der Türe,
Weil sie erst sich überzeugen muß,
Und sie hört die höchsten Liebesschwüre,
Lieb' und Schmeichelworte mit Verdruß-
Still! der Hahn erwacht!-
Aber morgen Nacht
Bist du wieder da? - und Kuß auf Kuß.

Länger hält die Mutter nicht das Zürnen,
Öffnet das bekannte Schloß geschwind:
Gibt es hier im Hause solche Dirnen,
Die dem Fremden gleich zu Willen sind?-
So zur Tür hinein.
Bei der Lampe Schein
Sieht sie - Gott! sie sieht ihr eigen Kind.

Und der Jüngling will im ersten Schrecken
Mit des Mädchens eignem Schleierflor,
Mit dem Teppich die Geliebte decken;
Doch sie windet gleich sich selbst hervor.
Wie mit Geists Gewalt
Hebet die Gestalt
Lang und langsam sich im Bett empor.

Mutter! Mutter! spricht sie hohle Worte,
So mißgönnt ihr mir die schöne Nacht!
Ihr vertreibt mich von dem warmen Orte,
Bin ich zur Verzweiflung nur erwacht?
Ist's Euch nicht genug,
Daß ins Leichentuch,
Daß Ihr früh mich in das Grab gebracht?

Aber aus der schwerbedeckten Enge
Treibet mich ein eigenes Gericht.
Eurer Priester summende Gesänge
Und ihr Segen haben kein Gewicht;
Salz und Wasser kühlt
Nicht, wo Jugend fühlt;
Ach! die Erde kühlt die Liebe nicht.

Dieser Jüngling war mir erst versprochen,
Als noch Venus' heitrer Tempel stand.
Mutter, habt Ihr doch das Wort gebrochen,
Weil ein fremd, ein falsch Gelübd' Euch band!
Doch kein Gott erhört,
Wenn die Mutter schwört,
Zu versagen ihrer Tochter Hand.

Aus dem Grabe werd' ich ausgetrieben,
Noch zu suchen das vermißte Gut,
Noch den schon verlornen Mann zu lieben
Und zu saugen seines Herzens Blut.
Ist's um den geschehn,
Muß nach andern gehn,
Und das junge Volk erliegt der Wut.

Schöner Jüngling! kannst nicht länger leben;
Du versiechest nun an diesem Ort.
Meine Kette hab' ich dir gegeben;
Deine Locke nehm' ich mit mir fort.
Sieh sie an genau!
Morgen bist du grau,
Und nur braun erscheinst du wieder dort.

Höre, Mutter, nun die letzte Bitte:
Einen Scheiterhaufen schichte du;
Öffne meine bange kleine Hütte,
Bring in Flammen Liebende zu Ruh;
Wenn der Funke sprüht,
Wenn die Asche glüht,
Eilen wir den alten Göttern zu.

(Johann Wolfgang von Goethe 1797)
mit märchenhaftem Gruß
Cassadi

Ungarsk

unregistriert

6

Samstag, 23. Juni 2012, 19:34

Antwort

Hier ist der russische Sages der Leichenbraut / schade nur auf englisch /.

Once upon a time there was a young man who lived in a village in Russia. He was to be married and he and his friend prepared to go to the village where his bride-to-be lived, two days walk from his own village.

The first night the two friends decided to set up camp by a river. The young man who was going to be married spotted an unusual looking stick in the ground that looked like a bony finger. He and his friend started joking about this bony finger sticking out of the ground and the young man who was going to be married took the golden wedding ring from his pocket and put it on the strange-looking stick. And then he started to do the wedding dance around the stick; he danced around the stick with the golden wedding ring three times and he sang the Jewish wedding song, and recited the entire marriage sacrament as he danced around the stick, he and his friend laughing the whole time.

Their fun stopped suddenly when the earth started rumbling and shaking beneath their feet. The place where the stick had been opened up and a very bedraggled looking corpse emerged, a living corpse, she had been a bride, but now was barely more than a skeleton held together by shreds of skin, still wearing an old torn white silk wedding dress. Worms and spider webs hung on the once-beaded bodice and tattered veil.

The two young men were aghast.

"Ah," she said, "you have done the wedding dance and pronounced the marriage vows and you have put a ring on my finger. Now we are man and wife. I demand my rights as your bride."

Shuddering with terror at the corpse bride's words, the two young men fled to the village where the young bride was waiting to be married. They went straight to the rabbi.

"Rabbi," asked the young man breathlessly, "I have a very important question to ask you. If by some chance you're walking in the woods and you happen to see a stick that looks like a long bony finger coming out of the ground and you happen to put a golden wedding ring on the finger and do the wedding dance and pronounce the wedding vows, is this indeed a real marriage?"

Looking very puzzled, the rabbi asked, "Do you know of such a situation?"

"Oh no, no, of course not, it's just a hypothetical question."

Stroking his long beard thoughfully, the rabbi said, "let me think about it."

And just then, a big gust of wind blew the door open, and in walked the corpse bride. "I lay claim to this man as my husband, for he has placed this wedding ring on my finger and pronounced the solemn marriage vows," she demanded, her bony finger rattling as she shook it at her intended brigegroom.

"This is indeed a very serious matter. I'll have to consult with the other rabbis," said the rabbi.

Soon all the rabbis from the surrounding villages were gathered together. They went into conference, while the two young men anxiously awaited their decision.

The corpse bride waited on the porch tapping her foot, declaring, "I want to celebrate my wedding night with my husband."

These chilling words made every hair on the young man's body stand on end, though it was a warm summer day.

While the rabbis were conferring, the real human bride arrived and wanted to know what all the fuss was about. When her fiance explained just what had happened, she started weeping, "Oh, my life is ruined, all my hopes and dreams are shattered; I'll never be married, never have a family."

Just then the rabbis came out and asked: "Did you indeed put a gold ring on the finger, and did you dance around it three times and did you indeed pronounce the wedding vows in their entirety?"

The two young men who by this time were cowering in a far corner nodded their heads.

Looking very serious the rabbis went back to confer again.

And the young bride wept bitter tears, while the corpse bride was by now gloating at the prospect of her long awaited wedding night.

After a short while the rabbis solemnly marched out, took their seats, and announced, "Since you put the wedding ring on the finger of the corpse bride and you danced around it three times reciting the wedding vows, we have determined that this constitutes a proper wedding ceremony. Even so, we have decided that the dead have no claim upon the living."

Sighing and murmuring could be heard from all corners, the young bride was especially relieved.

The corpse bride, however, howled, "Oh, there goes my last chance for a life; I'll never have my dreams fulfilled now, it's forever lost," and she collapsed on the floor. It was a pathetic sight, a heap of bones in a tattered wedding gown, lying there, lifeless.

Overcome with compassion for the corpse bride, the young bride knelt down and gathered up that old heap of bones, carefully arranging the shredded silk finery and holding her close, half sang, half murmured, as if cradling a crying infant, "dont worry I'll live your dreams for you, I'll live your hopes for you, I'll have your children for you, I'll have enough children for the two of us and you can rest in peace knowing that our children and our children's children will be well cared for and will not forget us."

Tenderly she closed the eyes of the corpse bride, tenderly she held her in her arms and slowly and with measured steps she marched down to the river with her fragile charge, took her down by the river where she dug a shallow grave for her and laid her in it and crossed the bony arms over the bony chest, the one hand clasping the one with the ring on it, and folded the wedding gown around her.

Then she whispered, "May you rest in peace, I will live your dreams for you, don't worry, we will not forget you."

The corpse bride looked happy and at peace in her new grave, as if she somehow knew that she would be fulfilled through this young bride And the young bride covered up, slowly, the corpse bride, covered up the tattered wedding gown in the shallow grave, covered it all up with earth, then put wildflowers all over the grave and stones all around it.

Then the young bride went back to her fiance and they were married in a very solemn wedding ceremony and they lived many happy years together. And all their children and grandchildren and great grandchildren were always told the story of the corpse bride, and so she was not forgotten, nor was the wisdom and compassion she had taught them forgotten either.

BACKGROUND:

The Corpse Bride is a story based on actual events that occurred in 19th century Russia, at a time when anti-semitism was widespread in eastern Europe. Very often bands of anti-semites would waylay a Jewish wedding party on their way to the wedding. And because the bride would be the one to bear future generations, she would be ripped out of the carriage and murdered.

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