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bugsbunny11

unregistriert

1

Dienstag, 24. Januar 2012, 10:56

suche märchen über die silvesternacht

Zwei Brüder, einer arm, der andere reich streiten sich und der arme wandert in der Silvesternacht durch den Wald, wo er in ein Wirtshaus kommt. der Wirt will ihn erst nicht aufnehmen, weil er 'Gäste erwartet, bietet dem Armen aber einen Platz auf der Bank hinter dem Ofen. Er schläft ein. Dann kommen, meines Wissens die zwölf Monate und feiern recht laut und streiten, welcher Monat der beste sei. Sie sehen ihn, wecken ihn und bitten ihn zu entscheiden. Da er aber über jeden etwas gutes zu sagen weiss, beschenken sie ihn reichlich und das nkommende Jahr wird für ihn ein glückliches und erfolgreiches,. Kennt jeman das Märchen? Ich habe es schon gegoogelt und unendlich viele Märchenbücher durchforstet. Vielen Dank schon mal im Voraus!
bugsbunny11

Indihex

Jutta E. Schröder

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2

Mittwoch, 8. Februar 2012, 18:58

Ich habe zwar nicht das gefunden was du meinst aber es ist ähnlich schau dir es doch mal an. Hier das Märchen.

Herkunft: aus Griechenland

Vor vielen Jahren lebte einmal ein Mütterlein, das ging aufs Feld Kraut holen. Unterwegs kam es an einer Höhle vorüber und erblickte in ihr zwölf Jünglinge. Das waren die zwölf Monate. Die Monate fragten das Mütterlein: “Mütterchen, welcher Monat ist der schönste?”

“Alle sind schön”, sprach das Mütterlein. “Im Januar fällt der Schnee, im Februar regnet es… Alle zwölf Monate sind schön.”

Freundlich sprachen die Monate zum Mütterlein: “Komm her, Mütterchen! Weil du uns eine Freude gemacht hast, wollen wir es dir vergelten. Gib uns dein Kopftuch!”

Sie schütteten das Tuch voll mit goldenen Münzen. Es waren so viele, dass das Mütterlein es kaum zubinden konnte.

“Ich danke euch herzlich”, sagte sie darauf und kehrte froh nach Hause zurück. Dort sprach sie zu ihren Kindern: “Von nun an wird es uns gut gehen; seht nur, was ich mitgebracht habe.”

Sie band das Tuch auf und schüttete die Goldmünzen auf den Tisch. Allen ging es von da an gut.

Die Nachbarin besuchte das Mütterlein. Sie wunderte sich, woher die alte Frau so viel Geld habe. Das Mütterlein erzählte es ihr wahrheitsgetreu. Da machte sich die Nachbarin schnell auf den Weg zu den zwölf Monaten, um auch beschenkt zu werden.

“Seid gegrüßt, liebe Jünglinge!”

“Sei gegrüßt, Mütterchen, was bringst du uns denn?” fragten die Monate.

“Ach, nichts, ich gehe nur zufällig vorüber.”

“So sag uns, Mütterchen, welcher Monat ist der allerschönste?”

“Welcher Monat der allerschönste ist?” meinte die Nachbarin nachdenklich. “Ach, im Grunde taugt keiner viel. Im Januar schneit es, im Februar regnet es wieder … Eigentlich ist einer wie der andere, keiner taugt sehr viel.”

“Wie du meinst”, sagten die Monate. “Hab Dank für deine Aufrichtigkeit, und gib uns dein Kopftuch, damit wir dich belohnen dafür.”

Die Nachbarin reichte ihnen schnell das Tuch, und sie füllten es über und über, dass man es kaum noch zubinden konnte.

“Ich danke euch recht schön”, knickste die Nachbarin und eilte heim. Daheim sagte sie zu ihren Kindern: “Passt gut auf, jetzt wird es uns genauso gut gehen wie den Nachbarn. Seht nur, was ich euch da gebracht habe!”

Sie öffnete das Kopftuch und schüttete lauter Rossäpfel auf den Tisch. Da geriet die Nachbarin in Wut und eilte sofort zum Mütterlein, weil es ihr so übel geraten hatte.

“Ja, was hast du denn den Jünglingen geantwortet, als sie dich fragten, welcher Monat der allerschönste sei?”

“Dass keiner von ihnen viel taugt.”

“Nun, da haben sie dich entlohnt, wie due es verdient hast.”

Schlagworte: Griechenland, Märchen, Märchen aus Europa
Mögen deine Wege immer gute Wege sein. Deine Gedanken rein. Deine Augen nur gutes an dem Anderen sehn. Deine Hände gutes Tun.
Dann hattest du einen schönen Tag und bist reicher als du denkst. Wenn du dann noch Gott DANKEN kannst, ist der Tag vollkommen.
:shy:

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